Özlem Ünsal

Landtagsabgeordnete für Kiel-West




Allgemein

Besuch der Thales Unternehmensgruppe am Standort Kiel-Wik

Hauptkunden des Unternehmens sind Betreiber von Flughäfen und Schienenverkehrsnetzen, Industrieunternehmen sowie staatliche Organisationen in den Bereichen öffentliche Sicherheit und Verteidigung. Als anerkannter Teil der deutschen Hightech-Industrie entwickeln sie zudem erfolgreich Schlüsseltechnologien. Neben den Bereichen für Bahntechnik in Ditzingen und Wanderfeldröhren und Satelliten in Ulm, die heute zu den internationalen Kompetenzzentren innerhalb des weltweit agierenden Thales-Konzerns zählen, wächst auch der Kieler Standort mit 240 Mitarbeitenden weiter auf. Es ist schon beeindruckend, mit welchem Know How hier innovative, hochsichere und robuste Kommunikations-, Informations- und Steuerungssysteme sowie Services für einen sicheren Land-, Luft- und Seeverkehr und für zivile und militärische Sicherheits- und Schutzanforderungen erbracht werden. Besonders erwähnenswert ist auch die erfolgreiche Rekrutierung und Ausbildung neuer Fachkräfte an attraktiven Arbeits-, Ausbildungs- und Studienstandorten. In Kiel profitiert die Thales-Belegschaft von den Hochschulen, einer modernen Arbeitsplatzumgebung und einem Kieler Stadtteil im Norden, der zunehmend von Technologieindustrie geprägt ist.

Ich danke Andreas Frey (Director Naval Thales Deutschland), Michael (Director des Vertriebs), Rainer Jentzsch (Director für die Werftenund die deutsche Marine) und Stefan Thiele als Betriebsratsvorsitzender für die Einladung und den konstruktiven und vielseitigen Austausch rund um die Herausforderungen der maritimen Wirtschaft mit Blick auf Image, EU-Regularien und Beschaffungswesen, Arbeitsplätze und Fachkräftesicherung, Planungs- und Rechtssicherheit, Projekte für Kiel und vieles mehr.

Zu Besuch bei Thales
Zu Besuch bei Thales
Wohnungsbau

Bezahlbarer Wohnraum: Jamaika muss den Worten endlich auch Taten folgen lassen

TOP 10 + 29: Gesetz zur Änderung der Landesbauordnung und Steuerliche Förderung des Wohnungsbaus erweitern (Drs. 19/1427)

Heute steht nun die erste Lesung des Gesetzes zur Änderung der Landesbauordnung auf unserer Tagesordnung. Die Bemühungen des Gesetzgebers zur Erleichterung des Bauens zur Schaffung von mehr bezahlbaren Wohnraum sind richtig und konsequent, insbesondere wenn wir alle Bausteine und notwendigen Hebel im Rahmen einer Gesamtstrategie zügig in Gang setzen. Hierbei ist die Überprüfung des Bauordnungsrechts im Rahmen der LBO wichtig, aber lediglich nur einer von vielen Bausteinen! Sie ersetzt nicht innovative Programme zur Wohnraumförderung, die Sicherung von Belegbindungen oder die Eindämmung der Zweckentfremdung von Wohnraum.

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Allgemein

Talkarena mit Ulf Kämpfer und Daniel Günther

Was hat der Kieler Oberbürgermeister Ulf Kämpfer mit Fischstäbchen am Hut? Was nervt Ministerpräsident Daniel Günther an der Bundespolitik? Wie stehen beide zur Mietpreisbremse? Worin sind sie sich einig? Was diskutieren sie kontrovers? Und wie ist die Demokratie zu retten? Antworten auf diese und viele andere Fragen gab es am Dienstagabend in der „TalkArena“, zu der ich geladen hatte. Michael Dalkowski war mit seiner Kamera dabei und hat einige Impressionen und O-Töne eingefangen. Ich wünsche gute Unterhaltung.

TalkArena am 12.03.2019

Was hat der Kieler Oberbürgermeister Ulf Kämpfer mit Fischstäbchen am Hut? Was nervt Ministerpräsident Daniel Günther an der Bundespolitik? Wie stehen beide zur Mietpreisbremse? Worin sind sie sich einig? Was diskutieren sie kontrovers? Und wie ist die Demokratie zu retten? Antworten auf diese und viele andere Fragen gab es am Dienstagabend in der "TalkArena", zu der ich geladen hatte. Michael Dalkowski war mit seiner Kamera dabei und hat einige Impressionen und O-Töne eingefangen. Ich wünsche gute Unterhaltung.

Gepostet von Özlem Ünsal am Freitag, 15. März 2019
Allgemein

Schlechte Nachrichten von Jamaika: Mieterschutz wird einkassiert!

TOP 19: Mieterinnen und Mieter auch weiterhin vor Wucher und Mietpreisüberhöhungen schützen (Drs. 19/1304)

„Mehr als die Hälfte aller Deutschen (55 %) sind Mieter*innen. Das ist Spitzenwert in Europa. Entsprechend viele Menschen leiden darunter, dass die Mietpreise seit Jahren stark ansteigen. Vor allem in Ballungsräumen haben Mieter*innen mit Ängsten und hohen Wohnkosten zu kämpfen. Bezahlbare Wohnungen in nachgefragten Lagen sind Mangelware. Wohnungssuche kann deshalb inzwischen zum echten Horrortrip werden – auch in Schleswig-Holstein.

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Wohnungsbau

Klimaschutz und bezahlbares Wohnen müssen im Einklang funktionieren!

Zum Vorhaben des schleswig-holsteinischen Energieministers Jan Philipp Albrecht eine Bundesratsinitiative auf den Weg zu bringen, mit der die EEG-Umlage gesenkt und in die Kohlendioxidbesteuerung eingestiegen werden soll, erklärt die Kieler Landtagsabgeordnete und wohnungspolitische Sprecherin der SPD Landtagsfraktion Özlem Ünsal:

„Nach dem Ausstieg aus der Atomenergie verfolgen wir auch konsequent den Weg aus der Verwendung fossiler Brennstoffe und haben dazu einen entsprechenden Antrag in den Landtag eingebracht. Wichtig bleibt für uns, dass die Erlöse aus einer CO2-Bepreisung zur Senkung des Strompreises eingesetzt wird. Damit wollen wir den Verbraucher finanziell entlasten. Das ganze Vorhaben des Ministers darf am Ende nicht dazu führen, dass Wohnen weiter verteuert und der Mieter weiter belastet wird. Klimaschutz und bezahlbares Wohnen schließen sich nicht aus und müssen in Einklang gebracht werden.“Klimaschutz und Wohnen

Ehrenamt

„Freiwillig und selbstbestimmt“ statt „verpflichtend und fremdbestimmt“!

Am 5. 12. war der Tag des Ehrenamtes: Über 43 Prozent der Menschen in Schleswig-Holstein engagieren sich ehrenamtlich und übernehmen Verantwortung für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft. Diesen Menschen gebührt unser Respekt für Ihre Arbeit.

Hierzu erklärte Özlem Ünsal, Kieler SPD Landtagsabgeordnete und Sprecherin für bürgerschaftliches Engagement:

„Engagement, Solidarität und Zivilcourage sind zentral für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Solidarität bedeutet im Schulterschluss aufeinander achten und nicht Hetze und Spaltung. Dazu müssen wir uns bekennen. Dies tun inzwischen auch über 43 Prozent der Menschen in Schleswig-Holstein. Sie engagieren sich und übernehmen Verantwortung für den Zusammenhalt. Diesen Menschen gebührt unser Respekt für Ihre Arbeit. mehr…

Allgemein

Zur Debatte zum Winternotprogramm für Obdachlose erklärt Özlem Ünsal:

„Wenn die Rede von „Wohnungslosigkeit“ ist, sprechen wir von der extremsten Form gesellschaftlicher Ausgrenzung. Nicht nur, dass diese Personengruppe kein Dach über dem Kopf und damit kein Schutzraum hat, sie erfahren zudem Ausgrenzung in fast allen Lebensbereichen: Sie sind stark betroffen von Langzeitarbeitslosigkeit, weisen gebrochene Bildungsbiografien auf und können ihre Rechte auf Grundsicherungsleistungen größtenteils nicht selbst in Anspruch nehmen. Hinzu kommt, dass sie auch keinen geregelten Zugang zur medizinischen Versorgung finden. Dramatische Folgen sind Isolation, Diskriminierung und Gewalt im öffentlichen Raum. Wenn es nicht gelingt, die  wohnungs- und sozialpolitischen Rahmenbedingungen nachhaltig zu verbessern, ist mit einem weiteren Anstieg der Wohnungslosigkeit im Land und im Bund zu rechnen. mehr…