Özlem Ünsal

Landtagsabgeordnete für Kiel-West




Politik

Was muss unsere Politik leisten?

Politik darf nicht im Elfenbeinturm gemacht werden. Ich verstehe zum Teil, warum über uns Politiker, als von „denen da oben“ gesprochen wird. Daher bin ich froh, dass ich jahrelang politische Basisarbeit gemacht habe. Ich setze mich deshalb für eine gerechte Politik, weil ich die Folgen von (politischer) Ungerechtigkeit erlebt habe. (Beispiel aus der Basisarbeit)

Und mir ist auch klar: Gerechte Politik ist kein Selbstläufer! Wir müssen uns aktiv mit den alltäglichen Problemen in unserem Land auseinandersetzen. Für mich heißt dass: hinhören, nachfragen und gemeinsam gestalten. Unsere Gesellschaft besteht aus vielfältigen Menschen und die müssen wir alle in Ihrem Alltag ansprechen und mitnehmen. Wir müssen mehr Gerechtigkeit und Lebensqualität für alle ausgestalten und zur Verbesserung ihrer Lebenslagen beitragen.

Deshalb möchte ich mit meiner Politik verbinden und nicht spalten. Denn was nützt uns eine spaltende Politik, die unsere Lebens- und Arbeitsbedingungen nicht wirklich kennt und verbessert? Auch ich kenne Menschen Sorgen und Ängste haben, dass sie abgehängt werden oder ihre Wohnung, Arbeit und Wohlstand mit anderen teilen müssen. Aber von diesen Ängsten dürfen nicht die falschen politischen Strömungen profitieren. Deshalb setze ich mich seit Jahren leidenschaftlich und konsequent für politische Teilhabe und aktive Beteiligung von Schleswig-Holsteiner/innen in den Bereichen Wirtschaft und Wissenschaft, Bildung und Soziales sowie Kultur und Integration ein. Auch landespolitisch.

In der Gemeinschaft liegt die Kraft, dass wir uns die Ängste nehmen. Ich möchte dazu beitragen, keinen Raum für Angstmacher zu lassen.  Dies bedeutet auch, neben dem eigenen politischen Weg auch andere von guter sozialdemokratischer Politik zu überzeugen und mitzunehmen.

Was sind meine politischen Themen?

  • Durch mein soziales Engagement in der Arbeiter Wohlfahrt (AWO) weiß ich, wie unabdingbar gerechte Bildung und gute Arbeit sind. Beides ist wichtig, damit sich einzelne Menschen nicht ausgeschlossen fühlen, sondern Teil unserer Gesellschaft sind.
  • Bildung ist übrigens keine Schicksalsfrage und deshalb ist es auch nicht egal, wer regiert. Ich kämpfe für die Beitragsfreiheit von der Kita bis zum Studium, unabhängig davon woher unsere Eltern kommen, wie viel Geld sie verdienen oder in welchem Stadtteil Kinder aufwachsen.
  • Und wer gute Arbeit leistet, der muss auch guten Lohn bekommen. Das klingt so leicht daher gesagt, aber nur so schützen wir uns vor Armut und sorgen für einen stabilen Kreislauf unserer Wirtschaft im Land.
  • Natürlich will ich auch für die Wirtschaft und Wissenschaft Voraussetzungen schaffen, damit sie konkurrenzfähig bleiben. Hier möchte ich noch mehr die in unserem Land vorhandene Innovationskraft fördern. Denn wenn Wirtschaft und Wissenschaft konkurrenzfähig und innovativ sind, werden wir auch gute Bildungs- und Arbeitsbedingungen voranzubringen.
  • Die Sozialdemokratie, an die ich glaube, spaltet also nicht, sondern verbindet und stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das unterscheidet uns von anderen in schwierigen Zeiten.
  • Die Menschen in meiner Stadt sollen sich wohlfühlen. Dazu gehört für mich eine starke soziale Gemeinschaft. Und gerade dort, wo wir Gemeinschaft leben und erleben: In zentralen Orten, in Bildungseinrichtungen oder in Freizeitbereichen.
  • In den letzten 20 Jahren habe ich vielfältige persönliche, berufliche und politische Erfahrungen gesammelt und starke Netzwerke geknüpft, von denen meine politische Arbeit bis heute profitiert. Diesen Erfahrungsschatz will ich auch in die Landespolitik einbringen, um unsere unterschiedlichen Lebensbedingungen mit starker Kieler Stimme zu vertreten.